Die Angst vor Unfällen – Ursache und Wirkung

In Deutschland gibt es über neuneinhalb Millionen Hundehalter, von denen manche sogar mehr als ein Tier bei sich halten. Diese gewaltige Menge an Tieren verschlingt jährlich ebenso gewaltige Mengen an Futter, streift durch die Parks und Wälder und macht ihre Herrchen und Frauchen glücklich. Doch nicht immer ist das Zusammenleben von Mensch, Hund und Zivilisation eine ungetrübte Freude. Für jeden Hundebesitzer ist es unabdingbar sich auch über die Schattenseiten der Hundehaltung klar zu sein und darüber, dass nicht jeder Mensch ein Hundefan ist.

Der berühmte beste Freund

Kann sich so mancher Hundeliebhaber beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand nicht den Knopfaugen seines Lieblings verfallen könnte, oder Freude daran hätte den quirligen Wesen beim Spielen zuzusehen, gibt es zahlreiche Menschen, denen beim Anblick eines Hundes das Herz nicht höher schlägt, sondern bis zum Hals. Vor Angst. Ob aus schlechter Erfahrung mit den Vierbeinern resultierend oder einfach angeborener Furcht vor den Tieren, die Begegnung mit einem Hund ist für sie immer ein heikles Ereignis.

Verständnis gefragt

Da Hunde allgemein sehr beliebt sind und Hundebesitzer sich oft kaum vorstellen können, dass man vor dem knuffigen Vierbeiner Angst haben könnte, vergessen sie auch gerne mal, Rücksicht zu nehmen. Hat jemand Angst vor Hunden und das schon bei der bloßen Nähe eines Tieres, ist es für so jemanden die Hölle, wenn im Park bei einem gemütlichen Spaziergang auf einmal ein Hund auf ihn zu rennt oder er mit dem Fahrrad an einem Tier vorbeifährt und das fröhlich bellend neben ihm herjagt. Der inzwischen schon berühmt gewordene Satz: „Der will nur spielen!“ hat da noch nie jemanden getröstet. Außer der Verärgerung des Spaziergängers und des wahrscheinlichen Unverständnis des Hundebesitzers über die Reaktion, können solche Zusammenstöße aber auch noch schlimmere Folgen haben. Eine Tierversicherung sollte daher immer abgeschlossen werden. Denn Hunde spüren die Angst und fühlen sich dann noch stärker und überlegener, reagieren gegebenenfalls sogar aggressiv. Außerdem gehört es zu ihren Instinkten einer potentiellen Beute hinterher zu jagen. Läuft ein Mensch also weg oder weicht ihnen hektisch aus, animiert das unglücklicherweise ihren Jagdtrieb. So passieren außer mit Briefträgern, die meisten Beiß“unfälle“ mit Radfahrern, also der „Beute“ die schneller unterwegs ist und damit flüchtend aussieht.

Mensch für Hund

Wofür der Hund nichts kann, das sollte der Halter ausgleichen. Wer ein Tier auf dicht besiedeltem städtischen Raum hält und damit nur im Stadtpark spazierengehen kann, der sollte sicher stellen, dass der Hund an der Leine bleibt oder bei Begegnungen mit Anderen am Hundehalsband festgehalten wird. Damit tut man sich selbst und Anderen einen großen Gefallen.

Der Beitrag wurde am Freitag, den 16. Juli 2010 um 13:01 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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